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Die Sonder-Einsatz-Gruppe (SEG)

1 Einsatzleitwagen ELW 1 (VW T4)
1 Einsatzleitwagen OrgEL (Audi A4)
3 RTW auf Basis Mercedes Sprinter nach DIN 1789


Aufgaben der SEG:

Die SEG unterstützt, ergänzt und verstärkt den Rettungsdienst bei Ereignissen, welche:

  • ihn an den Rand seiner Leistungsfähigkeit bringen oder darüber hinaus gehen (wie beispielsweise ein Massenanfall von Verletzten bei Unfällen oder Großschadensereignissen)

  • den Rettungsdienst über einen längeren Zeitraum binden  (wie etwa Sicherstellung bei Bränden, Havarien etc…)

 

Darüber hinaus gehören zu den Aufgaben der SEG:

  • Sicherstellung einer kurzfristigen Materialversorgung

  • Aufbau und Betreiben eines Patientenversorgungsplatzes

  • Unterstützung beim Patiententransport

  • Zusammenarbeit und Unterstützung des Sanitätsdienstes bei Katastrophen

 

Die Kameradinnen und Kameraden der Sonder Einsatz Gruppe werden durch die integrierte Leitstelle des Landkreises Anhalt-Bitterfeld alarmiert und stehen grundsätzliche 20 – 30 Minuten nach der Alarmierung zur Verfügung.

Sie sind durch ihre Ausbildung und die vorhandene Technik in der Lage, den Rettungsdienst fachgerecht zu unterstützen. So können Patienten unter den gleichen Bedingungen wie im Regelrettungsdienst versorgt und transportiert werden. Gleichzeitig versorgt der Gerätewagen (ATrKW) der SEG das im Einsatz befindliche Rettungsdienst- und SEG Personal mit dringend benötigten medizinischen Versorgungsgütern. Bei langandauernden Einsätzen lösen die Einsatzkräfte der SEG den bereits vor Ort befindlichen Rettungsdienst ab, so dass dieser nach relativ kurzer Zeit wieder für das „normale“ Rettungsdienstgeschehen bereit steht.

Die Sonder Einsatz Gruppe wird vom SEG-Leiter / Zugführer  (ZF) geführt. Die RTW-Transportgruppe wird von einem Unterführer  (UF) geleitet. Die Rettungswagen der Sonder Einsatz Gruppe sind jeweils mit einem Rettungsassistenten (RA) und einem Rettungssanitäter (RS) besetzt.

Die SEG kann vom DRK Kreisverband Bitterfeld e.V. auch zu organisationseigenen Zwecken, wie z.B. Absicherungen von Veranstaltungen herangezogen werden.

 

Zusammenarbeit innerhalb der Einsatzeinheit

Die Helferinnen und Helfer der Sanitäts- und der Betreuungsgruppe unterstützen sich gegenseitig. Dadurch können die Versorgungskapazitäten erhöht werden.

Die Gruppe Technik und Sicherheit gewährleistet die bedarfsgerechte Unterstützung der anderen Gruppen, so dass - auch bei widrigen äußeren Bedingungen - durch den Aufbau von Zelten und durch die Einrichtung von Beleuchtung und Heizung die Versorgungsmöglichkeiten an der Einsatzstelle entscheidend verbessert werden können.

Bei besonderen Schadenslagen müssen ggf. vorübergehend spezielle Trupps gebildet werden. Beispielsweise wird bei chemischen oder radiologischen Gefahren und zur Personendekontamination ein Trupp aus den Gefahrschutzhelfern der Teileinheiten gebildet.

 

 
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