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Realistische Notfalldarstellung

Was ist das?!

Eine gute Beschreibung findet sich bei Wikipedia:

Die Notfalldarstellung, Realistische Unfalldarstellung (RUD) oder auch Realistische Unfall- und Notfall-Darstellung (RUND) ist ein spezifischer Aufgabenbereich im Rahmen des Katastrophenschutzes, des Zivilschutzes, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizeiarbeit.

Die Notfalldarstellung wird von vielen Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel dem Deutschen Roten Kreuz, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft oder der Johanniter-Unfall-Hilfe durchgeführt, wobei im Deutschen Roten Kreuz diese Aufgabe oft vom Jugendrotkreuz übernommen wird. Trotzdem sind (auf Darstellerseite) Organisationsübergreifende Übungen keine Seltenheit, sondern, zumindest bei Großübungen für den Katastrophenschutz, im Gegenteil eher die Regel.

Ziele

Ziel der Notfalldarstellung ist es, Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Ausbildung und ihren regelmäßigen Übung möglichst realitätsnah den Ernstfall "am Menschen" trainieren zu lassen, nach dem Motto "Wissensvermittlung durch Selbsterfahrung".

Geschichte

Die Ursprünge der Notfalldarstellung sind bereits im Ersten Weltkrieg zu finden. Die britische Armee engagierte Berufsschauspieler, um Armee-Sanitäter auf den Anblick schwerer Verletzungen vorzubereiten.

Vorgehensweise

Schminken

Das Schminken von Wunden und Verletzungen ist einer der wesentlichen Bestandteile der Notfalldarstellung. Dabei werden mit Theaterschminke realitätsnahe Verwundungen etc. modelliert.

Werkzeuge

  • Spatel

  • Schwämme

  • Pinsel

Materialien

Hierfür gibt es eine Menge an Materialien wie zum Beispiel

  • Kunstblut

  • Spezielles Schmink-Wachs oder Kit

  • Schmink Paletten (Hautfarbe/bunt)

  • Fettfarbe

  • Vaseline

  • Puder

Darstellen

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Notfalldarstellung ist das Darstellen. Hier werden Verletzungen und Krankheiten geschauspielert. Dazu gehört besonders die Reaktion auf die Helfer. So muss ein Darsteller wissen wie er auf eine bestimmte Aktion des Helfers zu reagieren hat. Darum ist es bei vielen Verletzungen unumgänglich Erfahrene Darsteller und keine ‚Neulinge’ einzusetzen. Liegt der Schwerpunkt einer Übung auf der medizinischen Versorgung der Darsteller, sind medizinische Kenntnisse eine wichtige Voraussetzung für den Darsteller. Aber auch das Spielen von Betroffenen, also nicht Verletzten Personen, ist teil der Darstellung. Da diese Personen selten bzw. wenig geschminkt werden, ist das Schauspielerische Können hier umso wichtiger.

Requisiten

Zur Darstellung von bestimmten Fallbeispielen ist auch der Gebrauch von Requisiten unerlässlich. Dazu zählen zum Beispiel Messer bei Schnitt- oder Stichwunden, Glasscherben oder auch Blindenbinden beim Darstellen von blinden Personen. Es handelt sich dabei um spezielle Theaterartikel, da die Gefahr einer echten Verletzung viel zu hoch wäre.

Spezialeffekte gehören nicht zur Notfalldarstellung. Die Gefahr, dass sich jemand wirklich verletzt ist viel zu hoch. Auch sind die notwendigen Mittel häufig nicht verfügbar. Bei der Notfalldarstellung kommt es nur auf den Notfall selbst und die Handlung an, aber nicht auf ein actionreiches Geschehen.

 


 

Fakten

Unser Team setzt sich zukünftig aus 6 Mitarbeitern zusammen, welche teilweise schon auf einen lange Erfahrung zurück blicken können. Regelmäßige Kurse und Weiterbildungen bilden die Basis für eine erfolgreiche Arbeit.

Die folgenden Bilder stellen nur eine kleine Auswahl aus dem breiten Spektrum der Möglichkeiten dar...


 

...Impressionen!!

 


 

 
Ihr Ansprechpartner

Lehrrettungsassistent

Jens Heinecke

Mittelstr. 31a
Haus 1
06749 Bitterfeld-Wolfen
OT Bitterfeld

Tel.: 03493/922012
Fax.: 03493/922024

Mail: Herr Heinecke

 


 

Ihr Ansprechpartner

Kreisbereitschaftsleiter

Dirk Lamer

Mittelstr. 31a
Haus 2
06749 Bitterfeld-Wolfen
OT Wolfen

Tel.: 03493/922012
Fax.: 03493/922024

Mail: Herr Lamer

 

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